Die sichere Lagerung von Edelmetallen ist wichtig, weil der physische Besitz
nur dann seinen Zweck als Sachwert erfüllt, wenn Gold, Silber oder Platin vor
Diebstahl, Verlust und unbefugtem Zugriff geschützt sind. Besonders bei größeren
Vermögen ist die Aufbewahrung zu Hause oder in einem gewöhnlichen
Bankschließfach mit entsprechenden Risiken und praktischen Einschränkungen verbunden.
Lagerstandorte wie die Schweiz oder Singapur gelten als etablierte internationale
Finanzplätze mit langjähriger Erfahrung in der professionellen Verwahrung von
Edelmetallen. Hochsicherheitslager verfügen über spezielle Tresoranlagen,
Überwachung, Zugangskontrollen und Versicherungen. Entscheidend ist außerdem,
dass die Edelmetalle physisch vorhanden und eindeutig zugeordnet sind
und nicht lediglich als Forderung gegenüber einem Finanzinstitut existieren.
Ein weiterer Aspekt kann die geografische Diversifikation sein.
Wer Vermögen nicht ausschließlich in dem Land aufbewahrt, in dem er lebt,
reduziert die Abhängigkeit von einem einzigen politischen, rechtlichen oder
wirtschaftlichen Umfeld. Schweiz und Singapur bieten hierfür etablierte
Rechts- und Eigentumsstrukturen.
Wichtig ist allerdings, den konkreten Anbieter genau zu prüfen: Eigentumsnachweis,
Versicherung, Zugriffsrechte, Auditierung, Insolvenzschutz und die Möglichkeit einer
physischen Auslieferung sollten vor der Einlagerung eindeutig geregelt sein.